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Was macht ein Zahnarzt in Schleswig-Holstein?

Für alle Fragen rund um die Zähne, Mund und Kiefer ist der Zahnarzt der Experte. Die Basis seiner Arbeit ist grundsätzlich die Zahn -, Mund -und Kieferheilkunde. Der Zahnarzt stellt Diagnosen, behandelt Erkrankungen und berät seine Patienten zum Thema Mundhygiene. Behandlungen können Kariesbehandlungen, Entzündungen oder Parodontose sein. Ebenso arbeiten Zahnärzte im Bereich der Zahnästhetik und Zahnkosmetik. Dies betrifft vor allem Zahnfehlstellung zu korrigieren. Als Zahnarzt zu arbeiten, braucht es eine Reihe von Hilfsmitteln wie zum Beispiel Mundspiegel, Bohrer und Saugschläuche. Ebenso fertig dieser Röntgenaufnahmen oder einen Gipsabdruck an.

In den meisten Fällen ist das Arbeitsumfeld die Klinik oder eine Praxis. Arbeitet der Zahnarzt nicht im Ambulatorium oder Krankenhaus, hat er in den meisten Fällen eine eigene Zahnarztpraxis, in denen er Angestellter hat. Als Zahnarzt ist man nicht nur im engen Kontakt mit seinen Patienten, sondern auch mit seinen Assistenten und Zahntechnikern. Arbeitet der Zahnarzt in einer Klinik, Reha Zentrum oder Ambulatorium spricht er sich mit seinen ganzen Kollegen ab. Es gibt verschiedene Fachgebiete, auf die er sich spezialisieren kann. Dies betrifft ästhetische Zahnmedizin, Kieferorthopädie, Oralchirurgie oder Implantologie.

Wie wird man Zahnarzt?

Ein zahnmedizinischen Studium ist die Grundvoraussetzung, um als Zahnarzt zu arbeiten. Nach dem Abitur steht daher 12-semestriges Studium an, dass sowohl aus einem theoretischen und praktischen Teil besteht. Neben dem klassischen Studium der Zahnmedizin gibt es mittlerweile auch verschiedene medizinische Universitäten, die einen Bachelor beziehungsweise vor allem spezialisierende Masterstudien in den Bereichen Dentalhygiene, Implantologie, ästhetisch -rekonstruiere Zahnmedizin oder Parodontologie anbieten. Im Laufe des Berufes werden immer wieder verpflichtende Fortbildungen angeboten, die den Zahnarzt dann auf den neusten Stand der Forschung halten.

Voraussetzungen

  • Zahnmedizinische Expertise

  • Feinmotorische Fähigkeiten

  • Verantwortungsbewusstsein

  • Genauigkeit und Sorgfalt

  • Soziale Kompetenzen und Empathie

  • Physische und psychische Belastbarkeit

Zahnmedizin Studium

Wer Zahnmedizin studieren möchte, hat eine Regelstudienzeit von 10 Fachsemestern. Für das Staatsexamen kommen noch einmal sechs Monate hinzu. Über die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) werden die Studienplätze vergeben. Abhängig vom Bundesland ist es abhängig, wie hoch der Numerus clausus ist. Durchweg ist er jedoch sehr hoch.

Praxisnah ist das Studium der Zahnmedizin. Dieses gliedert sich in einem vorklinischen und einen klinischen Teil. Ab dem Wintersemester 2021/22 gliedert es sich sogar in drei Abschnitten auf. Schlussendlich wird das Staatsexamen abgelegt. In den meisten Fällen erfolgt nach dem Examen eine einjährige Vorbereitungszeit in einer Zahnarztpraxis und in einem Krankenhaus oder einer Zahnklinik. Erst danach kann man als angestellter oder selbstständiger Zahnarzt arbeiten.

Vorklinischer Teil

Angehende Zahnärzte erwerben in der sogenannten Vorklinik das Wissen und die Fähigkeiten, die Reaktionen des menschlichen Körpers zu verstehen und einzuschätzen. Die erste staatliche Prüfung steht nach dem zweiten Semester an: das Vorphysikum. Anwärter legen nach dem fünften Semester das Physikum ab.

Klinischer Teil

Der klinische Teil ist der zweite Abschnitt des Studiums und dient dazu, dass bereits erworbene Wissen und die Anwendung der Theorie in der Praxis zu vertiefen. In dieser Zeit steht dann das Üben an einem sogenannten Phantom-Patienten auf dem Stundenplan. Dies ist eine Puppe, der fast wie ein lebender Patient mit einer Zahnerkrankung behandelt wird. Der angehende Zahnarzt behandelt dann im Anschluss unter Aufsicht auch leibhaftige Patienten.

Welche Fähigkeiten braucht ein Zahnarzt?

Einen Zahnarzt braucht ein gut ausgeprägtes dreidimensionales Vorstellungsvermögen, damit Röntgenbilder korrekt ausgewertet werden können. Ebenso benötigt er eine gute Fingerfertigkeit und eine gute Hand-Auge-Koordination, um mit den Instrumenten und Werkzeugen umzugehen. Bei der Behandlung sind Beobachtungsgenauigkeit und Sorgfalt gefragt. Ebenso müssen Labordaten analysiert werden. Auch begegnet der Zahnarzt seinen Patienten souverän und einfühlsam.

Welche Tätigkeiten hat ein Zahnarzt in Schleswig-Holstein?

Die an der häufigsten vorkommenden Infektionskrankheit wird von Zahnärzten behandelt: Karies. Von dieser Volkskrankheit sind in Deutschland ein sehr großer Teil aller Erwachsenen und Kinder betroffen. Somit kommen Zahnärzte dem Bakterium, dass dies am meisten verursacht, wohl am häufigsten in Verbindung.

Zahnärzte behandeln Zahn-, Zahnfleisch- und Kiefererkrankungen sowie Zahnfehlstellungen. Sie beraten Patienten, reparieren die Zähne mit Füllungen, führen chirurgische Eingriffe durch und rehabilitieren mit Zahnersatz.

Fehlstellungen korrigieren

Die Zahnarztpraxis macht jedoch nicht nur regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, sie behandeln auch Patienten mit akuten Schmerzen und Problemen im Dentalbereich. Ein wiederkehrendes Thema ist auch die Korrektur von Zahnstellungen. Ebenso wie die Behandlung von Kiefer-, Mundhöhlen- und Zahnerkrankungen.

Diese Aufgaben haben Zahnärzte in Schleswig-Holstein

  • Untersuchung der Zähne

  • Erstellung von Röntgenaufnahmen

  • Verabreichung von Schmerzmitteln

  • Aufbohren oder Ziehen der Zähne

  • Legen von Füllungen

  • Entfernung von Belägen

  • Durchführung von kieferorthopädischen Behandlungen

  • Beratung zu Zahnersatz und Zahnpflege

Welche Fähigkeiten muss ein Zahnarzt in Schleswig-Holstein mitbringen?

  • Interesse an medizinischen Sachverhalten und dem Einsatz von technischen Geräten

  • Analytische Fähigkeiten

  • Handgeschick und Feinmotorik

  • Disziplin

  • Konzentrationsfähigkeit

  • Empathie

  • Selbstkontrolle

  • Verantwortungsbewusstsein

  • Sprachliches Ausdrucksvermögen

  • Belastbarkeit

Welche Vor- und Nachteile gibt es als Zahnarzt in Schleswig-Holstein?

Vorteile

Nachteile

  • Sinnhafter Beruf

  • Lange Ausbildungsdauer

  • Prestige und Ansehen ist hoch

  • Hohes Arbeitspensum

  • Gutes Einkommen

  • Hohes Stresslevel

  • Berufsaussichten sind sehr gut

  • Praxisgründung ist extrem teuer

  • Besteht die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen

  • Es gibt viele Zahnarztpraxen, daher auch viel Wettbewerb untereinander

 

  • Hohe körperliche Belastung

 

Was verdienen Zahnärzte in Schleswig-Holstein?

Laut der Deutschen Apotheker- und Ärztebank steigen Zahnärzte nach dem Studium als Assistenzärzte mit einem Einstiegsgehalt von durchschnittlich 39.100 Euro brutto pro Jahr in den Beruf ein. Für Berufsanfänger liegt die Gehaltsspanne zwischen 30.000 und 42.000 Euro im Jahr. Dies ist der Stand 2020. Demnach verdienen rund 50 Prozent der angestellten Zahnärzte demnach zwischen 50.000 und 82.000 Euro brutto im Jahr. Pro Jahr verdient ein Zahnarzt durchschnittlich ein Gehalt von 71.200 Euro brutto. Auf ein jährliches Gehalt zwischen 66.000 und 116.000 Euro brutto verdienen 50 Prozent der Fachzahnärzte. Diese haben einen durchschnittlichen Jahresverdienst von 91.700 Euro brutto.

Zahnärzte Gehalt - Standort

Zahnärzte auf dem Land verdienen am meisten. Das jährlich durchschnittliche Jahresgehalt von Zahnärzten beträgt laut Aopbank ca. 82.000 Euro brutto. Jährlich kommen diese in einer Kleinstadt in Schnitt auf 66.000 Euro, in der Mittelstadt auf 77.000 Euro und in der Großstadt auf 68.000 Euro.

Zahnärzte Gehalt - Eigene Praxis

Nach den Angaben der Apobank liegt das durchschnittliche Einkommen eines selbstständigen Zahnarztes bei 183.000 Euro brutto. Dies errechnet sich durch den Jahresüberschuss der Praxis. Davon müssen jedoch noch Steuern, Altersvorsorge, Versicherungen und eventuelle Tilgungen bezahlt werden. Es ist stark von der Facharztrichtung, Praxisform, Region und Dauer der Selbstständigkeit abhängig, wie hoch der Jahresüberschuss ist.

Zahnärzte nach Bundesländern sortiert

Zahnärzte nach Städten sortiert